Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? 

Am gestrigen Abend gesellte sich noch das Team Münchner Kindl zu uns, mit dem wir heute gemeinsam weiterreisen. Es war der erste trockene Abend und wir konnten noch im Hellen die Zelte aufbauen. Anschließend haben wir lecker aufgetischt. Bratkartoffeln an einer Bohnen-Tomatenkomposition standen auf der Speisekarte. Mit vollem Magen und frisch geduscht (zum ersten Mal) gingen wir zeitig ins Bett.

Unsere gestrige Hoffnung, dass es von jetzt an trocken bleibt hat sich am heutigen Morgen sofort zerschlagen. Bei kalten 13°C blicken wir in dichten Nebel,es nieselt. Wäre halb so wild, wenn wir uns nicht so auf den Ausblick von der Passstraße gefreut hätten. Den können wir schon mal abhaken. Wir brechen trotzdem früh auf, denn die ersten Kilometer ziehen sich.

Da wir am Fuß des Gebirges übernachtet haben beginnt unsere heutige Etappe gleich zu Beginn mit endlosen Serpentinen. Als wir dann die Baumgrenze erreichen stecken wir tief in den Wolken und erklimmen den Pass im Blindflug. Eigentlich wollten wir am Pass  die Aussicht genießen, jetzt spielen wir im Schneematsch. Da es schweinekalt ist machen wir uns schnell wieder auf den Weg nach unten.

Je mehr Höhenmeter wir abbauen desto klarer wird die Sicht und sogar die Sonne begrüßt uns mit steigenden Temperaturen. Vom Schnee zum Sommer in wenigen Kilometern. Unterwegs begegnen wir einigen Interessierten und unser erster Braunbär kreuzt unseren Weg.

Unser nächstes Tagesziel heißt Mittagessen in Bukarest. Diese Stadt empfängt uns mit einer freundlichen Hektik und einem uns noch fremd-funktionierendem Chaos auf den Straßen. Im Zentrum angekommen finden wir mentale wie körperliche Stärkung in einem netten Restaurant mit landestypischen Gerichten. Wir verabschieden und vom Team Münchner Kindl die eine andere Strecke weiterfahren und entscheiden uns für das Tagesziel Varna an der Schwarzmeerküste.

Um den Weg aus der Stadt stressfreier zu finden entscheiden wir uns für eine digitale Navigation. So können sich auch alle Beifahrer auf den Straßenverkehr konzentrieren. Wendende Transporter auf der dreispuringen Schnellstraße, Mitabbiegende Autos die schnell eine neue Spur zum überholen von rechts, die links oder diagonal erfinden, die Straßenbahnen von vorne, hinten oder beides gleichzeitig und Kreuzungen wo gefühlt alle gleichzeitig grün bekommen machen dies auch nötig. Wir amüsieren uns prächtig und kommen weinend vor Lachen wieder aus der Stadt.

Wir lassen Rumänien langsam hinter uns und nähern uns der Bulgarischen Grenze. Diese passieren wir Problemlos und fahren nun auf gut ausgebauten bulgarischen Straßen Richtung Tagesziel.

 

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